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 Kurt Bauer


 

 


Kurt Bauer

Die dunklen Jahre

Politik und Alltag im nationalsozialistischen Österreich 1938-1945

S. Fischer Verlag, Frankfurt a. M., 2017

480 Seiten, Paperback
EUR 16,99 (D), 17,50 (A)
ISBN: 978-3-596-29903-4


Eine große Erzählung über Österreichs braune Jahre und ein spannendes Panorama vielfältiger Schicksale zwischen Begeisterung, Skepsis und Verzweiflung.
Im März 1938 wurde Hitler in Wien von jubelnden Menschen empfangen. Bekannte Bilder - doch wer waren diese Menschen, was dachten sie wirklich, und wie ging es für sie weiter? Unzählige Tagebücher, Autobiographien und Briefe hat Kurt Bauer zu einer atemberaubend lebensnahen Geschichte gebündelt.
Er erzählt, warum Sozialdemokraten zu Nazis wurden, schildert die bewegenden Schicksale von Menschen, die vor Verfolgung flüchten mussten, und lässt viele weitere Menschen aus den verschiedenen Regionen zu Wort kommen, die sich so ihre eigenen Gedanken machten.
Eine einzigartige Geschichte der gesamten Bevölkerung Österreichs während des Nationalsozialismus - mit allen Facetten von Widerstand über Mitläufertum bis hin zur Beteiligung an Gewalt und Mord.


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Buchpräsentation im TAG Gumpendorfer Straße, Wien,
9. November 2017.
Moderation: Peter Huemer,
Lesung: Katharina Stemberger.
Katharina Stemberger liest aus "Die dunklen Jahre".

Präsentation auf der BUCH WIEN,
11. November 2017.
Im Gespräch mit Günter Kaindlstorfer.

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  Medien
Platz 1 in der Sachbuch-Bestenliste des Monats Februar 2017.
Gekürt von einem Team von Fachjournalisten, Publizisten und renommierten Experten. Medienpartner: Die Welt, Neue Zürcher Zeitung sowie die Radiosender Ö1 und WDR 5.
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"Waren die Österreicher weniger stramme Nazis als die Deutschen? Bis der Zeithistoriker am Ende seines neuen (…) Buchs ‚Die dunklen Jahre' zu dieser Frage kommt, hat er bereits 400 Seiten über Politik und Alltag im nationalsozialistischen Österreich geschrieben. Und man glaubt es kaum: Dieses mitreißende Werk ist erst die zweite Monografie, die eine solche Gesamtdarstellung bietet - und die erste, die auch die Alltagsgeschichte miteinbezieht. (…)
Mit seinen bisherigen Büchern machte sich Bauer nicht nur deshalb einen Namen, weil sie gründlich recherchiert und gut geschrieben sind. Da der Historiker darin immer wieder auch konservative wie auch linke Mythen und Traditionen infrage stellt, entzieht er sich auch einer politischen Punzierung - und machte sich damit nicht nur Freunde.
Diese Qualitäten kommen auch in seinem neuen Werk zum Tragen, in dem Bauer auf geschickte Weise die Ebene der politischen Ereignisgeschichte mit der Ebene der Alltagsgeschichte verbindet. Seine Darstellung lebt von und durch die Erzählungen gewöhnlicher Österreicher, deren Tagebücher und Erinnerungen meist aus der ‚Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen' am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Uni Wien stammen."
Klaus Taschwer, Der Standard
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"Auf eindringliche und unerhört anschauliche Weise beschreibt Kurt Bauer die ‚sieben dunklen Jahre', die, nach einer ekstatisch aufgeladenen Ouvertüre, vor allem Blut, Tränen und unermessliches menschliches Leid über Österreich gebracht haben. Der Wiener Historiker stützt sich vor allem auf bisher unveröffentlichte Autobiographien, Tagebücher und Briefe sogenannter ‚kleiner Leute'; darunter sind Nationalsozialisten und Christlich-Soziale, Sozialdemokraten, Kommunisten und unpolitische Menschen. Ein strenggläubiger katholischer Kleinbauer aus Osttirol kommt ebenso zu Wort wie ein hundertfünfzigprozentiger Nazi und eine jüdische Krankenschwester aus Wien, die den Schrecken des Holocaust wie durch ein Wunder entkommt. Die Masseneuphorie des Frühjahrs 38, diagnostiziert Kurt Bauer, war - wie es mit Euphorien eben so ist - nicht von langer Dauer. […]
Kurt Bauer hat sich bereits mit früheren Publikationen den Ruf erworben, ein streng an den Quellen orientierter, ideologisch unvoreingenommener Historiker zu sein. Mit Vorliebe hinterfragt der 57-Jährige politisch motivierte Gewissheiten, egal, ob sie von Links oder Rechts kommen. Auch in seinem jüngsten Werk bleibt Bauer dieser Linie treu. […]
So interessant einzelne Thesen auch sind, die Bauer in seinem Werk erörtert, im Wesentlichen handelt es sich bei "Die dunklen Jahre" um ein erzählendes Sachbuch, das die Zeit des Nationalsozialismus in den "Alpen- und Donaugauen" auch für ein breites, historisch weniger gebildetes Publikum lebendig macht. Ein spannendes, im besten Sinne aufklärerisches Buch."
Günter Kaindlstorfer, Ö1 / Deutschlandfunk
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"Braucht es wirklich noch ein weiters Buch über die Jahre 1938 bis 1945? Ja, sagt der Historiker Kurt Bauer. Er wollte, wie er im Nachwort schreibt, die Geschichte der Nazizeit für eine junge Generation neu erzählen. Das ist ihm gelungen. Bauer entwickelt seine Erzählung anhand von Einzelschicksalen, wodurch ihm eine lebendige, eindrucksvolle und berührende Darstellung gelingt."
Alexander Purger, Salzburger Nachrichten

"Die Apokalypse der folgenden sieben Jahre wir analytisch präzise und zugleich pointiert erzählt, mit allen Facetten von Widerstand, Mitläufertum, Verfolgung und Mord."
Erich Klein, Falter

"Für die Zeit der Nazi-Herrschaft liegt eine weitere umfängliche Arbeit vor, die Kurt Bauer unter dem Titel ‚Die dunklen Jahre' verfasst hat. Bauer zeichnet auf gut 400 Seiten ein bedrückendes Bild dieser sieben Jahre. Als gestaltendes Mittel schiebt Bauer Aufzeichnungen einfacher Zeitzeugen ein, lässt sich jedoch davon in seiner Aufgabe als Historiker, dem tatsächlichen Geschehen nachzuforschen, nicht beirren."
Bernhard Schulz, Der Tagesspiegel, Berlin

"Das von der Kritik hochgelobte Buch spannt einen flüssigen erzählten Bogen über alle Aspekte - vom Politthriller bis zur Alltagsgeschichte, vom Kriminalreport zum Fluchtdrama."
Matthias Wagner, Kronen Zeitung

"Doch wie sah der Alltag tatsächlich aus und wie fügte er sich in das politische Zeitgeschehen in Österreich. Der Wiener Historiker Kurt Bauer hat in ‚Die dunklen Jahre' die Zeit des nationalsozialistischen Österreich so umfassend wie nie zuvor erzählt. […] Er hat in jahrelanger Recherche Autobiografien, Tagebücher, Briefe und Erzählungen ausgewertet. Diese Erinnerungen hat er zu einem eindringlichen Panorama verarbeitet."
Ingo Hasewend, Kleine Zeitung

Private Stimmen zum Buch

(Auszüge aus Briefen, E-Mails, Messenger-Nachrichten, SMS)


"Abgesehen von […] durch die Lektüre wiederbelebten kindlichen Erinnerungen fand ich die Lektüre in vieler Hinsicht als persönlichen Gewinn. Zum Beispiel weil das Buch einen österreichweiten Blick bietet und mir hilft, die Zeit etwas entwirrter, eben professionell aufgearbeitet, zu sehen.
Was ich an Ihrem Buch noch schätzte: es ist leicht lesbar, klar und verständlich, gut gegliedert, ein wichtiges, ein notwendiges, eigentlich ein "Geschichtebuch", das ich nicht als gelesen und abgelegt betrachte. Mir kam es oft vor, als ob Ihr Buch für mich geschrieben worden wäre …"
R. E.

"In diesem Zusammenhang hatte ich Ihr Buch bestellt, um mich ein wenig einzulesen, natürlich nicht als einzigen Text, aber doch als den einzigen neueren, der einen guten, ja ausgezeichneten Überblick über die Jahre 1938-45 gibt. Beim Einlesen ist es nicht geblieben. Das Buch hat geradezu einen Sog entfaltet, sodass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte, bis ich es von vorne bis hinten durchgelesen hatte. Da ist Ihnen eine wirklich herausragende Darstellung gelungen, die zugleich wissenschaftlich fundiert und doch ungemein gut lesbar ist. […] Ich wollte Ihnen mit dieser Mail meine Gratulation für ihr vorzügliches Werk aussprechen."
Jürgen W. Falter, Politikwissenschaftler, Autor des Standardwerks "Hitlers Wähler"

"Habe jetzt ein viel differenzierteres Bild von der Zeit. Und spannend war's auch noch."
N. N.

"Tatsächlich möchte ich Sie mit größter Anerkennung für Ihre gewaltige Materialsammlung und deren packende Darstellung verbinden. Völlig zurecht erfolgte die Rezension im DLF mit viel Herzblut. Danke."
A. G.

"Ich bin begeistert. Es eröffnet mir einen ganz neuen Blick auf die Geschehnisse."
S. H.

"Ich darf dir mitteilen, dass ich gestern mit deinem Buch fertig geworden bin. So schnell war ich bisher mit keinem Buch fertig. Beeindruckt und sehr nachdenklich lässt es mich zurück. Jedem, der sich für diese Zeit interessiert oder sich darüber eine Meinung bilden will, ist dein Werk ans Herz gelegt."
W. H.

"Ich habe soeben Ihr Buch über die ‚dunklen Jahre' in Österreich zu Ende gelesen und möchte Ihnen auf diesem Wege meinen Respekt ausdrücken. Ich beschäftige mich aus familiären Gründen recht intensiv mit dieser Zeit und war dies eines der besten Werke (da meiner Meinung bedingungslos objektiv) zu diesem Thema, welches ich bisher in Händen hielt."
G. K.

"Ich habe soeben ihr Buch fertig gelesen und wollt mich auf diesem Weg bei Ihnen persönlich bedanken. Obwohl ich mich seit mehr als 20 Jahren mit der Materie auseinandersetze, hat Ihr Buch ganz speziell neue Bilder und Gefühle zu dieser Zeit entstehen lassen. Herzlichen Dank."
P. K.

"Ich habe soeben ihr Buch ‚Die dunklen Jahre' zuende gelesen und danke ihnen für dieses Buch. Über Weihnachten habe ich einige Zeit zur Verfügung und habe es wirklich kaum geschafft, das Buch aus den Händen zu geben. Die Möglichkeit des Einblicks in ZeitzeugInnenberichte und die Ergänzung zu in der Schule Erlerntem machen es zu einer tollen Kombination."
H. L.

"‚Die dunklen Jahre' übrigens dieser Tage mit Genus und Belehrung ausgelesen. Großartig!!!!!"
Bernd Matschedolnig, Journalist (ORF), Wien

"Vor rund einem Monat habe ich das von Ihnen verfasste Buch ‚Die dunklen Jahre' gekauft und mit steigendem Eifer wie Interesse dieses gelesen. Da ich Jahrgang 1933 bin und mich überraschenderweise noch exakt an viele Ereignisse in der Zeit ab 1940 in Wien-Wieden erinnern kann, darf ich nur still Ihre genauen Recherchen wie auch plastischen und nie übertriebenen Darstellungen bewundern."
O. N.

"Chapeau! Ihre Art der Wissensvermittlung ist hervorragend, beispielgebend, faszinierend. Historisch präzise, dennoch spannend zu lesen."
R. O.

"Es ist mir ein großes Anliegen, Ihnen zu Ihrem großartigen Buch zu gratulieren. Ich weiß, dass nicht alle aus der Zunft ihre Positionen teilen; für mich war aber auf jeder Seite spürbar, dass Sie am Leben der Menschen interessiert waren, dass Sie Empathie für die Opfer haben und die Täter nennen. Angesichts der von Ihnen erzählten (ja, erzählt!) Fakten scheint die Frage, ob Österreich ein Land der Täter oder Opfer war, nicht wesentlich. Natürlich - und das machen Sie deutlich - war es beides.
Ihre Methode, die abstrakte Geschichte durch konkrete menschliche Schicksale verständlich und begreifbar machen, ist in dieser durchgehaltenen Form in der neueren österreichischen Geschichtsschreibung einmalig. Die Herangehensweise ohne ideologischen Voreingenommenheit ermöglicht Ihrer Darstellung eine spürbare Freiheit, da lugt kein Großmeister zensurierend dem Schreiber über die Schulter. Für all das und für die interessanten und lehrreichen Stunden, die ich mit Ihrem Buch verbracht habe, herzlichen Dank!
Eine ganz kleine Kritik: Wie in der übrigen österreichischen Literatur zur 1. Republik und zur NS-Zeit wird auch bei Ihnen die reichhaltige Vorarlberger Literatur nicht rezipiert. Da hätten Sie noch ein paar interessante Beispiele zu unterschiedlichen Aspekten der NS-Herrschaft gefunden. Diese Nebenbemerkung schmälert aber nicht das Verdienst, das Sie mit den ‚Dunklen Jahren' erworben haben."
Meinrad Pichler, Historiker, Bregenz

"Sehr lesenswert!"
Peter Rabel, Journalist, Herausgeber, per Twitter

"Ich habe ‚Die dunklen Jahre' in den letzten Tagen durchgearbeitet und kann Ihnen nur meine Bewunderung ausdrücken. Sie haben ein Standardwerk geschaffen […]."
Kurt Scholz, ehemaliger Präsidenten des Wiener Stadtschulrates, Vorsitzender des Zukunftsfonds der Republik Österreich

"Gerade hab ich ‚Die dunklen Jahre' gelesen und bin sehr begeistert - wenn man das angesichts der Thematik so sagen darf. Pflichtlektüre! Jedenfalls werde ich es meinem Neffen schenken."
G. St.

"Herzlichen Dank für Ihr Buch. Ich habe es mit großem Interesse und ‚Freude' gelesen. Es hat mir einen Einblick verschafft in die Geschichte meines Landes und meiner Selbst. […] Darüber hinaus hat ihr Buch bei mir ein neues Interesse an Geschichte überhaupt geweckt und geöffnet.
S. St.

"Ich hatte während der Feiertage Gelegenheit, Ihr neues Buch zu lesen. Es ist in jeder Hinsicht herausragend: inhaltlich, sprachlich und in der ganzen Konzeption. Wie Sie Geschichte lebendig machen, regt an und berührt. Dazu möchte ich Ihnen herzlich gratulieren."
Christian Ultsch, Journalist ("Die Presse"), Wien

"Also ich habe das Buch jetzt zu Ende gelesen. Packend und in einer adäquaten Sprache, wie es den Protagonisten entspricht! Super, ein Buch das ohne intellektuellen Hochmut auskommt."
Ch. W.

"Mittlerweile habe ich Ihr neues Buch erworben und über den Jahreswechsel die ersten 170 Seiten gelesen/verschlungen - eine spannende Lektüre, wie Ihre beiden 1934er Bücher! Der erste Teil ist m. E. eine wirklich sehr gelungene, auf dem letzten Stand befindliche und präzise Darstellung der Ereignisse hin zum März 1938, die ich von ein paar Nuancen, die wohl Einschätzungssache sind, abgesehen, ausgezeichnet finde. Im zweiten Teil lerne ich viel für mich Neues, eingebettet in die individuellen Schilderungen. Es ist ein Überblick, der einem manches, das als Einzelheit untergekommen ist, besser in das ausgewogen dargelegte großen Ganze der NS-Herrschaft einordnen lässt."
Helmut Wohnout, Historiker, Wien

"Ich werte derzeit das gesamte Stadtarchiv aus, und vieles was Sie geschrieben haben, die Alltagsgeschichten, die Politik auf der Stadt- und Gemeindeebene, die Stimmungen der Bevölkerung usw., findet sich in den zahlreichen Kartons und Faszikel wieder. Die anfängliche Euphorie gefolgt von einem Stimmungsumschwung, das Denunziantentum, der Schleichhandel und das Hamstern, die Angst vor den Bomben usw. […] Jedenfalls danke für Ihr gelungenes Buch, für die sehr angenehme Lesbarkeit und die zahlreichen Anregungen."
Dominik Zgierski, Historiker, Baden bei Wien

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Auszüge aus Amazon-Rezensionen
"Die Hintergründe und das Entstehen des 2. Weltkrieges werden sachlich, gepaart mit persönlichen Einblicken, sehr interessant dargestellt. Sehr empfehlenswert für Leute, die dieses Thema wirklich interessiert, die jedoch mit typischen Sachbüchern nicht viel anfangen können."
N. N.

"Ein sehr bedrückendes, aber nichtsdestoweniger empfehlenswertes Buch. Kurt Bauer versteht es die große Geschichte mit der Darstellung des Schicksals der kleinen Leute zu verknüpfen. Unbedingte Lektüre für ewig Gestrige und mit unseren demokratischen Verhältnissen Unzufriedene, vielleicht werden sie dann in ihren Ansprüchen an Politik wieder ein wenig bescheidener."
Hornerwalter

"Absolut lesenswert. Eine sehr eindringliche und auf persönliche Schicksale herabgebrochene Darstellung einer dunklen Epoche Österreichs. Jedem an Zeitgeschichte Interessiertem zur Lektüre empfohlen. Gerade jetzt!"
Anton Prager

"Ein unheimlich wichtiges, sehr, sehr lesenswertes Buch, dem man viele Leser wünscht!"
Wolfgang Neubacher - TOP 1000 REZENSENT

"Toll recherchierte Aufarbeitung der Nazi-Zeit. Bauer schildert die Nazi-Zeit in Österreich aus der Sicht von 17 Protagonisten aus allen gesellschaftlichen Schichten und Lagern und erklärt dabei was wirklich zu den Ereignissen geführt hat. Er ist dabei historisch exakt, hat die Quellen genau studiert und räumt mit gängigen Mythen und Missverständnissen auf. […] Bauers Buch ist ein Muss für alle, die an einer sachlichen Aufarbeitung der Nazizeit in Österreich interessiert sind."
MF1123 - TOP 500 REZENSENT

"Kurt Bauer hat ein herausragendes Buch verfasst. Dabei ist ihm auch die Quadratur des Kreises gelungen. Mit anderen Worten: das knapp 500 Seiten starke Werk ist wissenschaftlich exakt, ungemein sauber recherchiert, gleichzeitig faszinierend, spannend und allgemein verständlich zu lesen. Dafür gebührt dem Autor großes Lob und Anerkennung. Der Historiker hat den Elfenbeinturm der Wissenschaft verlassen und eine Sprache gefunden, welche die "dunklen Jahre Österreichs" für uns alle fassbarer machen. Das ist das eine.
Das andere ist die Erzählweise: kein erhobener Zeigefinger, keine Polemik, keine Besserwisserei. Stattdessen werden die Fakten sachlich und nüchtern geschildert. Das alleine ist bedrückend genug. Dazu kommen dann noch die unzähligen Aussagen der damals Beteiligten: von Opfern, von Tätern, von Zu- oder Wegschauenden, von Mitschwimmenden, von Teilnahmslosen, von Überforderten. Damit formt sich ein Bild, das aus vielen unterschiedlichen Einzelteilen besteht und von Seite zu Seite klarer wird. Lesenswert. Empfehlenswert. Herausragend. Chapeau!"
BF

"Erhellendes über das Dunkle. Oft passiert mir das als Prosaleserin nicht, dass ich bei einem historischen Fachbuch reinkippe, mehr oder weniger in einem Zug 400 Seiten an einem Wochenende durchlese. Bei einem Thema, das einem als Österreicherin immer wieder schwer auf der Seele lastet: "Die dunklen Jahre. Politik und Alltag im NS-Österreich". Auch wenn es seltsam klingt, das Buch ist gut und spannend zu lesen.
Als Mutter von zwei pubertierenden Kindern würde ich mir wünschen, dass sie auch in der Schule Ausschnitte des Buches lesen. […] Die Überlebenden, auch die Weiterlebenden aus dieser Zeit sind mittlerweile sehr alt. "Die dunklen Jahre" könnte eine von den Quellen sein, die für das Erinnern und Lernen gut sind. Kurzum: Lese-Empfehlung.
Susi Dieterich

"Ich habe das Buch verschlungen, habe mich jeden Tag auf die Zeit am Abend gefreut, es weiterlesen zu können. Durch die unzähligen Erzählungen aus der Sicht einfacher Leute werden die dunklen Jahre greifbar. Sollte in Schulen verwendet werden.
Der Abzug eines Sterns betrifft weder Autor noch Inhalt, sondern den Verlag. Es ist klar, dass das Buch auch für den deutschen Markt zugänglich gemacht werden soll. Trotzdem kann man den deutschen LeserInnen in einem österreichischem Buch mit österreichischem Inhalt durchaus Begriffe wie ‚Jänner' oder ‚Karotte' zumuten (kenne
niemanden in Ö, der ‚Januar' oder ‚Möhre' sagt.). Danke Fischer-Verlag, dass zumindest der Paradeiser erhalten bleiben durfte. Sehr großmütig!
Dieser Einwand soll Sie nicht vom Kauf abhalten. Bitte lesen, lesen, lesen!"
mapö

"Wer trotz Geschichteunterricht, zig TV- Dokumentationen und Co. noch Interesse an diesem dunklen Kapitel unserer Geschichte hat, dem würde ich dieses 473-seitige Werk sehr empfehlen.
Es umfasst, neben den vielfach bekannten sachlichen Abläufen, auch die persönliche Komponente dieser Zeit, mühevoll zusammengetragen aus Tagebucheinträgen und Aufzeichnungen diverser Zeitzeugen (vom Soldaten bis zum eingeschworenen NS- Anhänger, vom österreichischen Kleinbürgertum zum jüdischen Geschäftsmann, vom überlebenden Gefangenen bis zum fahnenflüchtigen Soldaten, der die letzten Tage vor Kriegsende versuchte, sein Leben zu schützen). […]
Das Buch wird von einem roten Faden zusammengehalten, ist schlüssig und "leicht" lesbar, sofern man bei dieser Thematik davon sprechen kann. Was bleibt, ist allerdings ein Kloß im Hals, denn leichte Kost ist diese sehr gut gelungene Aufarbeitung definitiv nicht."
Bianca

"Spannend (besonders in den Anfangskapiteln) und vielseitig behandelt Kurt Bauer die Zeit des Nationalsozialismus in Österreich. Ich bin eher zufällig in einer Buchhandlung darüber gestolpert und habe es anschließend bis zur letzten Seite kaum mehr aus der Hand legen wollen. Es wundert mich, dass ich trotz Schulunterricht und vielen Filmen, und zumindest einigen Büchern, als Österreicher kein ähnliches Werk bisher gelesen hatte."
kuroyi

"Meilenstein in der Sozialgeschichtsforschung. Mit ‚Die dunklen Jahre' leistet Kurt Bauer für die NS-Forschung in Österreich wahrlich Großes. Ähnlich wie Saul Friedländer erlaubt der Autor in seinem Werk einen Einblick in unterschiedlichste Einzelschicksale bzw. Lebensgeschichten. Ich bedanke mich für ein sozio-historisches Meisterwerk und verneige mich vor einem Vorbild."
Alexander Verdnik

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